Tipps und Tricks für den Hausbau! Welche Versicherung benötigt man?

Endlich ist es soweit, das eigene Haus ist in Gedanken schon komplett durchgeplant und jedes Möbelstück hat schon seinen eigenen Platz bekommen. Auch die Finanzierung steht und der Kredit wurde von der Bank bewilligt. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Leider doch!

Der Bau eines Hauses ist wohl zweifelsfrei eine der schönsten Traumverwirklichungen, die man sich erfüllen kann. Außerdem ist Eigentum ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Doch beim Hausbau kann eine Menge passieren. Damit Sie nicht im Regen stehen, wurden alle wichtigen Informationen bezüglich wichtiger Versicherungen, die man für einen Hausbau gut gebrauchen kann, zusammengefasst.
Bereits vor dem Beginn des Hausbaus sollte man sich über die Versicherung des Hauses Gedanken machen. Wer heute ein Haus baut, leiht sich in den meisten Fällen, Geld von Bankinstituten. Bei Kreditvergabe wird nicht selten von den Banken der Nachweis einer Versicherung in Form einer Feuerversicherung eingefordert. Also ist man meist schon vor dem Bau des Hauses gezwungen, sich mit der wichtigen Thematik Versicherung auseinanderzusetzen. Ohne eine solche Versicherung würde auch die Bank das große Risiko eingehen, dass ihr Kredit quasi in Flammen aufgeht.

Wenn dies erledigt ist, muss man sich um die nötigen Versicherungen während des Hausbaus kümmern. Eine vorteilhafte Haus Versicherung ist die sogenannte Bauherrenhaftpflichtversicherung. Diese Versicherung sichert den Bauherren während der kompletten Bauphase, ähnlich wie eine private Haftpflichtversicherung, gegen Schadensansprüche Dritter ab.

Ein Gedanke, der den meisten Bauherren das kalte Grausen über den Rücken jagt, ist der an die Möglichkeit, dass sein Haus nicht fertiggestellt werden kann. Sollte der Architekt oder die Baufirma insolvent werden, hat der Bauherr das Nachsehen. Ein vom Bauherrn unverschuldeter Baustopp ist besonders ärgerlich und in der Regel sind einem dann die Hände gebunden. Viele Fälle sind in Deutschland bekannt, in denen ein Rohbau oder ein noch nicht vollendetes Haus nicht fertiggestellt wurde. Die Bausubstanz ist dann nach Monaten oder sogar Jahren so schlecht, dass der angefangene Bau nur noch abgerissen werden kann. Eine Versicherung in Form einer Baufertigstellungsversicherung bietet da Abhilfe.

Wenn der Hausbau endlich fertig ist und alles gut geklappt hat, sollte man jedoch über eine andere Versicherung nachdenken. Da nun das Haus fertig ist und man jede Menge Arbeit und Geld investiert hat, möchte man dieses Gut auch schützen. Zur Versicherung des Gebäudes schließen eigentlich alle Hauseigentümer eine Wohngebäudeversicherung ab. Diese Haus Versicherung sichert das Gebäude und das angebaute Nebengebäude, wie etwa beispielsweise die Garage, ab. Außerdem ist in diesem Versicherungsschutz auch noch die Versicherung von festinstallierten Teilen des Gebäudes enthalten. Neben der Versicherung des Gebäudes entschließen sich die meisten Hausbesitzer ebenfalls für eine Hausratversicherung. Diese Versicherung sichert den Hausstand ab. Mit diesen beiden Versicherungen fährt man als Eigentümer den sichereren Weg nach dem Hausbau.

Die Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung sind Absicherungen, die direkt das Eigentum absichern. Es gibt jedoch noch andere Risikofaktoren, die einen Hauseigentümer das Eigentum kosten können. Die Rede ist hier von dem Verlust finanzieller Mittel, so dass die Raten des Hauses nicht mehr abbezahlt werden können. Dies kann beispielsweise durch den Verlust des Arbeitsplatzes, durch einen Unfall oder Krankheit geschehen. Sollten Sie durch Krankheit oder einen Unfall berufsunfähig werden, wird es schnell knapp mit dem Geld. Wenn Sie schon länger berufstätig waren, zahlt eventuell die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber durch diese geringen Zahlungen der gesetzlichen Versicherung können in der Regel keine Hausraten abbezahlt werden. Durch den Abschluss einer privaten Versicherung in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man diese Finanzierungslücke schließen. In heutiger Zeit sind immer mehr Menschen von der drohenden Arbeitslosigkeit betroffen. Wenn man arbeitslos wird, kann man die Raten für ein Haus eventuell ein oder auch zwei Monate von dem Ersparten zahlen, doch dann ist die Finanzierung meist nicht mehr möglich. Das Arbeitslosengeld reicht vielleicht nicht aus. Eine Restschuldversicherung, sozusagen als private Arbeitslosenversicherung, kann anteilig für die Kosten eispringen.

Der schlimmste aller Fälle, den sich keine junge Familie ausmalen möchte, ist der Tod des Hauptverdieners. Meistens ist der Mann der Haupt- oder sogar der Alleinverdiener der Familie, wenn Kinder da sind. Sollte das Gehalt des Mannes wegfallen, steht die Familie vor dem finanziellen Ruin. Der Tod des Familienvaters ist eine emotionale Katastrophe, die keine Versicherung lindern kann. Doch eine Lebensversicherung kann zumindest das finanzielle Überleben der Familie sichern.